Busenstraffung: Ablauf und Methoden

Busenstraffung

Die exakte Vermessung und Untersuchung Ihres Ausgangszustands ist der Beginn Ihrer Busenstraffung. In dieser Analyse legen Sie und Ihr Chirurg gemeinsam das weitere Vorgehen, die Operationsmethode und den Umfang des operativen Eingriffs von der minimal-invasiven Aufspritzung bis zur mehrstündigen Operation fest. Abhängig von der Ausgangssituation stehen verschiedene Eingriffsvarianten zur Verfügung, die der Chirurg Ihnen als Alternativen vorstellen kann. Je stärker jedoch die Gewebeerschlaffung fortgeschritten ist, desto mehr müssen Sie mit aufwendigen Schnitten rechnen.

Dokumentation

Fast immer dokumentiert der Chirurg während dieser prä-operativen Beratung den Ausgangszustand fotografisch, so dass Sie nach dem Eingriff einen gut nachvollziehbaren Vorher-Nachher-Vergleich erhalten.

Kollagen, Hyoloronsäure oder Eigenfett

Bei kleinen Brüsten, die nur wenig gestrafft werden müssen, ist das Aufspritzen mit Kollagen, Hyoloronsäure oder Eigenfett möglich. Diese Behandlung ist jedoch nur in seltenen Fällen sinnvoll und bleibt in der Regel nicht lange erhalten.

Implantate

Kleine Brüste, die stärker angehoben werden müssen, werden in vielen Fällen durch das Einsetzen spezieller Implantate aufgefüllt, die die vorhandene Haut ausfüllen und damit fast den Urzustand wiederherstellen. Durch diesen aus der Brustvergrößerung bekannten Eingriff entstehen nur kleine Narben, die fast unsichtbar oder zumindest leicht zu verstecken sind.

Neuformung der Brustwarze

Das Anheben erschlaffter großer Brüste ist oft mit einer Neuformung der Brustwarze und des Warzenhofs (Mamillenplastik) verbunden. Das Hängen erzeugt zusätzliche Hautbeanspruchungen und meistens wird auch das Gewebe des Brustwarzenhofs stark strapaziert und unschön gedehnt. Außerdem muss fast immer die Lage der Brustwarze nach oben korrigiert werden. Methodisch ist die Straffung großer oder stark hängender Brüste in der Schnittführung praktisch identisch mit der reduzierenden Mammaplastik.

Schnittführung

Auch für die einfache Straffung wird der Schnitt rund um die Brustwarze (O-Methode beziehungsweise Warzenhofschnitt) oder der senkrechte Schnitt in Richtung Unterbrustfalten mit auslaufenden seitlichen Schnitten (T-Methode beziehungsweise Ankerschnitt) angewandt, womit das Entfernen größerer Hautüberschüsse ermöglicht wird. Die genaue Methode bestimmt der Plastische Chirurg aufgrund Ihrer Brustanatomie und der erschlafften Hautmenge.

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