Busenstraffung: Nachsorge und Heilung

Busenstraffung

Die Nachsorge beginnt mit dem Anlegen des Stützverbands zum Abschluss der Operation. Diesen Verband müssen Sie mindestens bis zum Verlassen der Klinik – meistens am Folgetag – tragen. Die Dauer Ihres Klinikaufenthalts richtet sich nach dem Umfang des Eingriffs. Vor allem bei der Straffung mit Ankerschnitt werden Drainagen zum Abfluss der Wundflüssigkeit notwendig. Erst wenn diese kleinen Röhrchen gezogen werden, sind Sie bereit, nach Hause zurückzukehren. Der elastische Verband wird dann ersetzt durch einen speziellen Stütz-BH, den Sie in der Klinik erhalten und den Sie noch vier bis sechs Wochen lang rund um die Uhr tragen sollten. Bei kleineren Straffungen kann im Einzelfall das Tragen eines Sport-BH eine gleichwertige Alternative darstellen.

In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie sich möglichst schonen. Da fast immer Schmerzen und möglicherweise im Zuge der Narkose Übelkeit auftreten, wird Ihnen der Verzicht auf Aktivität kaum schwerfallen. Wenn die Operationsfolgen zu unangenehm sind, erhalten Sie von Ihrem Chirurgen ein Schmerzmittel, das Sie für einige Tage einnehmen können. Gegen die Schwellung hilft vorsichtige Kühlung und das auch nächtliche Hochlagern des Oberkörpers. In den meisten Fällen verschwinden diese Irritationen nach wenigen Tagen.

Um die Wundheilung zu unterstützen, sollten Sie bestimmte Verhaltensregeln einhalten. Vor allem sollten Sie für mehrere Wochen Sport und körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Arbeiten unterlassen. Auch übermäßige Wärme beispielsweise in der Sauna oder beim Sonnenbaden und enge Kleidung sollten Sie in der ersten Zeit nach der Busenstraffung vollständig meiden. Über die genaue Dauer der Vorsichtsmaßnahmen in Ihrem konkreten Fall informiert Sie beispielsweise während der Kontrolluntersuchungen Ihr Chirurg. Die erste post-operative Untersuchung, nachdem Sie die Klinik verlassen haben, wird nach ungefähr einer Woche zum Fädenziehen terminiert. Auch bei Verwendung von auflösendem Nahtmaterial, sogenannten resorbierenden Fäden, sollten Sie nach ein bis drei Wochen zur Kontrolluntersuchung Ihren Chirurgen aufsuchen. Er kann den Erfolg des Eingriffs und des bisherigen Heilungsprozesses aus professioneller Perspektive beurteilen und wird Sie hinsichtlich ergänzender Narbenpflege beraten.

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