Busenstraffung: Risiken und Komplikationen

Busenstraffung

Eine sorgfältige und umfangreiche Voruntersuchung kann das Operationsrisiko einer Busenstraffung deutlich senken. Ihr behandelnder Chirurg wird nach einer ersten Begutachtung und Anamnese entscheiden, welche weiteren Untersuchungen Ihres Allgemeinzustands und Ihrer Brüste notwendig sind.

Check-up und Mammographie

Von einem Check-up bis zur Mammographie bestimmen die folgenden Resultate, welche Verhaltensempfehlungen Sie als Operationsvorbereitung mit auf den Weg bekommen. Normalerweise gehören der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und bestimmte blutverdünnende Medikamente zu den Standardmaßnahmen zur Verminderung von Operationsrisiken und Komplikationen.

Infektionsrisiko

Offene Wunden bedeuten immer ein erhöhtes Risiko schwerwiegender Infektionen. Außerdem sind Schmerzen im Operationsgebiet vor allem bei umfangreichen Operationen nicht zu vermeiden. Durch die Straffung entstehen an der Haut und im Körperinneren Verletzungen, auf die der Körper regelmäßig mit Schwellungen und Blutergüssen reagiert. Auch Wundheilungsstörungen oder Narbenwucherungen sind bekannte Operationsrisiken. Zu diesen allgemeinen Risiken müssen bei der Busenstraffung noch zahlreiche spezifische Risiken beachtet werden.

Bei Straffungen, die mit einer Verlagerung der Brustwarze und einer Verkleinerung des Warzenhofes einhergehen, kommt es gelegentlich zu Taubheitsgefühlen oder Gefühlsstörungen, die aus der Manipulation der angeschlossenen Nerven resultieren. In seltenen Fällen kann auch die Stillfähigkeit nach solchen Operationen eingeschränkt sein.

Operationserfolg

Ein schwer kalkulierbares Risiko ist die Beurteilung des Operationserfolgs, der objektive und subjektive Aspekte hat. Während Asymmetrien oder verminderte Haltbarkeit objektiv messbar sind, ist Ihre Zufriedenheit mit dem Ergebnis sehr persönlich. Operative Eingriffe am empfindlichen Brustgewebe sind unterschiedlich haltbar. Die Grundregel lautet, dass kleine Mammaplastiken länger haltbar sind als große Eingriffe. Grundsätzlich sollten Sie sich den Zeitpunkt Ihrer Bruststraffung genau überlegen. Eine geplante Schwangerschaft beispielsweise ist ein Grund, die Bruststraffung zu verschieben, um den Operationserfolg zu verlängern. Ähnliches gilt, wenn Sie unter starkem Übergewicht leiden und Ihre notwendige Gewichtsreduktion noch nicht abgeschlossen oder das Wunschgewicht noch nicht stabilisiert ist. Auch in diesen Fällen stellen Ihre natürlichen Körperveränderungen ein Risiko für den Operationserfolg dar. Den Erfolg des Eingriffs können Sie auch ohne solche Einflüsse erst nach ungefähr einem halben Jahr erkennen.

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